Heizung mit App steuern

Ein Meilenstein im Heizungskeller


Strom und Wärme aus Brennstoffzelle /Anlage mit App steuerbar

Wenn sich in der Fernsehwerbung Thermostate per App regulieren lassen und die Wohnung per Handy vorgewärmt wird, scheint das für Otto Normalverbraucher noch weit vom eigenen Heim entfernt. Doch die Heizung der Zukunft gibt es  inzwischen nicht mehr nur in Utopia. Im Wohngebiet Stockoch wurde das erste erdgasbetriebene Brennstoffzellenheizgerät von der Firma Buck installiert und lief den ganzen Winter wie am Schnürchen. 

Es beschert  ein kuschelig warmes Haus und produziert den eigenen Strom gleich mit. Die neue Technologie für die Wärme- und Stromversorgung von Einfamilienhäusern, die in den vergangenen sechs Jahren bereits mehr als 34 000 Mal in Japan installiert wurde und sich dort bewährt hat, ist nun auch hierzulande verfügbar. Im April 2014 hat Viessmann das Brennstoffzellenheizgerät Vitovalor 300-P – als Ergebnis einer Kooperation von Panasonic und Viessmann – auf den Markt gebracht. Die Anlage ist äußerst effizient und weist einen sehr hohen elektrischenWirkungsgrad bis 60 Prozent auf. Die Restenergie wird fast vollständig als Wärme abgegeben. Für den technisch interessierten Bauherren war dieses Heizgerät gleich der Favorit. Nicht nur, weil dank einer App alle Funktionen der Heizungsanlage  überall und jederzeit problemlos abrufbar seien, auch die steuerliche Abschreibungsmöglichkeit machte dieses Produkt wirtschaftlich sehr attraktiv. Die ökologischen Aspekte der Brennstoffzelle, deren  eigentlicher Prozess ohne CO2-Entstehung auskommt, waren außerdem nicht zu überbieten. So wurde das 1991 in Hechingen erbaute Haus im November 2014 mit der Brennstoffzellenheizung ausgerüstet. Zwei Wochen sei seine Firma am Werk gewesen, um eine der ersten Anlagen in Baden-Württemberg zu montieren und in Betrieb zu nehmen, berichtet der Firmenchef Philipp Buck nicht ohne Stolz. Geeignet sei Vitovalor 300-P für Ein- und Zweifamilienhaus-Neubauten sowie für  sanierte Bestandsgebäude mit geringem Wärmebedarf. Die bisherige Bilanz ist laut Bauherr hervorragend: Die Technik funktioniere prächtig, das Gerät benötige kaum Platz, der Strom koste nichts und im Skiurlaub habe die Familie per App  die Heizungsanlage überprüft – super.

Die Firma Buck feiert im Jahr 2016 bereits ihr 35. Firmenjubiläum. Ihr Gebiet umfasst die Planung und Ausführung sämtlicher Sanitär- und Klempnerarbeiten sowie Installation, Wartung und Reparatur sämtlicher Wärmeerzeuger:
klassische Heizungen, regenerative Wärmeerzeuger, Wärmepumpen aller Art, Holzvergaser-, Pellet-, Holzhackschnitzel-Kessel und solarthermische Anlagen für die Heizung und das Brauchwasser bis hin zu den Blockheizkraftwerken, die Strom und Wärme gleichzeitig erzeugen. Momentan beschäftigt das Unternehmen insgesamt 19 Mitarbeiter, davon drei Bürokräfte. 

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